Unterstreichungen und Selbsterkenntnis II – Fontane: Irrungen, Wirrungen

In Fontanes Roman Irrungen, Wirrungen unterstreicht Botho in einem Brief seiner Geliebten Lene deren Rechtschreibfehler - zwar voller Liebe zu ihr, aber doch mit einer Überheblichkeit, die ihm abhanden gekommen ist, als er die Unterstreichungen nach Jahre wieder sieht.

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Unterstreichungen und Selbsterkenntnis – Fontane: Graf Petöfy

Unterstreichungen in einem gefundenen Exemplar der Confessions von Jean-Jacques Rousseau bringen der Protagonistin von Fontanes Roman Graf Petöfy zwar keine Selbsterkenntnis, aber die Erkenntnis, dass sie sich selbst nicht kennt.

Wildheit erobert die linke Seite

Dieser Essay versucht eine vom Bild-Textverhältnis geleitete Interpretation des Bilderbuchklassikers "Wo die Wilden Kerle" wohnen.

Poetik der Unterstreichung – Vorbemerkungen

Einige Vorbemerkungen zu einer Beitragsreihe über Unterstreichungen und Marginalien als Motiv in Romanen und Erzählungen zum Beispiel bei Stifter, Fontane, Musil.

Warum fällt der idealen Mutter das Kind in den See?

Dieser Close-Reading-Essay geht der Frage nach, wieso Ottilie, "die ideale Mutter", das ihr anvertraute Kind in Goethes Roman "Die Wahlverwandtschaften" in den See fallen lässt.

Thomas Mann: Der Zauberberg

Einige Bemerkungen zum Zauberberg - Zeitläufe und Zahlenmystik, Gegensatzpaare, Erster Weltkrieg - und wie sie möglicherweise zusammenhängen.

Repoetisierung 5: Stéphane Mallarmé

Stéphane Mallarmé, der symbolischste der Symbolisten, ist ein Traum für Komparatisten: seine Werke selbst greifen musikalische und graphische Elemente auf und wurden von Künstlern und Musikern weiterentwickelt, sein Einfluss auf die Avantgarde ist groß und die scheinbare Unübertragbarkeit seiner Gedichte regt zu Übersetzungsvergleichen an.