Geschichten vom Kino – Alexander Kluge

comparaison d'être

Geschichten vom Kino ist Alexander Kluges schönstes Buch – weil es seine beiden großen Leidenschaften, Kino und Literatur, zusammenführt.

41904Als der promovierte Jurist Alexander Kluge Ende der 50er Jahre ein Volontariat bei Fritz Lang machte, der gerade Der Tiger von Eschnapur und Das indische Grabmal drehte, saß er viel in der Kantine und schrieb Geschichten, die später unter dem Titel Lebensläufe bei Suhrkamp erschienen. Er ist in beide Professionen, als literarischer Autor und als Filmemacher, auf höchstem Niveau eingestiegen und führt beide bis heute extensiv fort. Dabei ist ein wahrhaft einzigartiges Werk entstanden.

Die große Faszination, die Alexander Kluges Werk insgesamt auf mich ausübt, hat sich nicht gleich auf den ersten Seiten entwickelt. Ich fing erst an, seine Literatur zu begreifen, nachdem ich seine beiden ersten Langfilme Abschied von gestern (1966) und Die Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos (1968) gesehen hatte, denn auch seine Literatur ist filmisch angelegt; über die 

Ursprünglichen Post anzeigen 293 weitere Wörter

Advertisements

Philip Kerr: Die schaurigste Geschichte der Welt

Wenn Willi Wonkas Schokoladenfabrik ein Buchladen wäre - mit genauso schrecklichen Kindern (und einem netten), aber mit Horrorstory statt Schokolade.

Laurent Moreau: Woran denkst du?

Manchmal sieht man jemanden an und fragt sich: "Was geht wohl in seinem Kopf vor?" Aber in einen Kopf kann man leider nicht reingucken. Oder doch? In dem wunderschönen Bilderbuch "Woran denkst du?" von Laurent Moreau kann man es. Man muss nur die Klappe öffnen.

Jenseits der PSEUDOMORPHOSE – Emanzipierte Dynamisierung der Malerei bei E.W. Nay

Die Scheibenbilder Ernst Wilhelm Nays scheinen mir ein sehr gutes Beispiel für eine emanzipierte Dynamisierung jenseits der Pseudomorphose.

Repoetisierung 4: Alan Mills

Meine Repoetisierung 4 beschäftigt sich mit Alan Mills und zugleich mit der Frage, was ein Gedicht im 21. Jahrhundert ist.

PSEUDOMORPHOSE – Vierte Annäherung an einen Begriff Adornos: Futuristen und „manche Abstrakte“

Adorno postulierte 1965: "Die Künste konvergieren nur, wo jede ihr immanentes Prinzip rein verfolgt." Durch Beachtung des jeweils eigenen Prinzips schlagen sie ins andere um - im Augenblick der ästhetischen Erfahrung. Dieses Umschlagen kann nicht erzwungen werden, indem man sich das jeweils andere Prinzip zu eigen macht. Wenn Musik Raum und Malerei Zeit problematisiert, führt das lediglich zu dem, was Adorno "Pseudomorphose" nennt. Dieser Gedanke wird hier in Bezug auf die Malerei der Futuristen besprochen. Es wird außerdem gefragt, welche Abstrakten Maler Adorno als weitere Beispiele im Sinn hatte.

Eoin Colfer: Artemis Fowl

Der zwölfjährige Artemis Fowl ist entstammt einer genialen Verbrecher-Dynastie und plant er ein gewagtes Verbrechen: Er will eine Elfe fangen und eine Tonne 24-karätiges Gold in nicht markierten Barren vom unterirdischen Volk erpressen.