Hermann Hesse: Unterm Rad

Vor einigen Jahren standen wir in der Kaffeepause auf dem Hofe des Eikones-Institutes über dem Rhein in Basel und unterhielten uns über Fragen wie die, ob wir (angehende) Literaturwissenschaftler noch Bücher privat läsen oder was wohl in den kommenden Jahren etwas Überraschendes in der Literaturwissenschaft sein könnte. Unser Dozent meinte damals, es wäre überraschend, wenn … Hermann Hesse: Unterm Rad weiterlesen

Fontanes Poetik der Unterstreichung

Eine Systematisierung der möglichen Ausprägungen des Motivs der Unterstreichungen und Marginalien anhand von Beispielen aus Erzählungen und Romanen Theodor Fontanes.

Franz Kafka: Der Proceß – Deute mich / nicht!

Es gibt zum Proceß keine einfache, stimmige Interpretation, die alles entschlüsselt, passend macht und die Lesenden erhellt. Kann es gar nicht geben.

Unterstreichungen als Kommunikation – Fontane: Effi Briest

In den bisher untersuchten Varianten des Motivs werden die Unterstreichungen von anderen gelesen ohne das Wissen desjenigen, vom dem sie herrühren. Bei Fontane werden nur in Effi Briest die Texte mit den Unterstreichungen bewusst an eine andere Person weitergegeben. Hierdurch kann eine Kommunikation geführt oder zumindest eingeleitet werden.

Unterstreichungen als Informationsquelle II – Fontane: Mathilde Möhring

In Mathilde Möhring gelingt es der Protagonistin, aus den Unterstreichungen ihres Untermieters und Ehemanns in spe verwertbare Informationen über seinen Charakter zu ziehen, was Fontane dazu nutzt, ihre praktische Klugheit evident zu machen.

Verhulst, Erofeev, Strunk – Alkoholismus

Dimitri Verhulst, Venedikt Erofeev und Heinz Strunk schreiben über Menschen, deren Leben von Alkoholmissbrauch geprägt ist. Was verbindet, was trennt die Romane?

Unterstreichungen als Informationsquelle – Fontane: Quitt (II)

Fontane gelingt es im zweiten Teil von Quitt, die optische Erscheinung der Unterstreichungen dem Leser zu vermitteln, ohne sie direkt zu beschreiben.

Unterstreichungen als Charakterisierung II – Fontane: Quitt

Ähnlich wie schon in "Unwiederbringlich" nutzt Fontane in seinem in der Forschung bisher wenig beachteten Roman "Quitt" das Motiv der Unterstreichung zur Charakterisierung einer Figur.

Unterstreichungen als Charakterisierung – Fontane: Unwiederbringlich

Das Motiv der Unterstreichung kann einen wesentlichen Beitrag zur Charakterisierung einer Figur leisten. In dieser Art ist das Motiv in Fontanes Roman "Unwiederbringlich" gleich zweifach eingesetzt; die beiden Verwendungen kontrastieren einander.

Unterstreichungen und Selbsterkenntnis II – Fontane: Irrungen, Wirrungen

In Fontanes Roman Irrungen, Wirrungen unterstreicht Botho in einem Brief seiner Geliebten Lene deren Rechtschreibfehler - zwar voller Liebe zu ihr, aber doch mit einer Überheblichkeit, die ihm abhanden gekommen ist, als er die Unterstreichungen nach Jahre wieder sieht.