Unterstreichungen als Informationsquelle – Fontane: Quitt (II)

Dies ist der fünfte Beitrag einer Serie zu Unterstreichungen und Marginalien als Motiv in Romanen und Erzählungen.

Im Unterschied zu den bisher vorgestellten Unterstreichungen, die für den Leser des Romans als Charakterisierung der unterstreichenden Person fungieren, dienen die im Folgenden vorgestellten nicht nur dem Leser, sondern auch anderen Romanfiguren als Charakterisierung. Um den Unterschied zu markieren, soll hier von ‚Unterstreichungen als Informationsquelle‘ die Rede sein. Erstes Beispiel ist die Verwendung des Unterstreichungsmotivs im zweiten Teil von Quitt. 

Auf nach Oklahoma!

Die beiden Teile des Romans sind zwar nicht formal, durch Paratext, aber inhaltlich deutlich von einander getrennt. Sie sind lediglich durch ihren Protagonisten Lehnert Menz und dessen schlechtes Gewissen verbunden. Der zweite Teil setzt sechs Jahre nach Lehnerts Flucht „südlich von Kansas in den sogenannten Indian-Territories“1 im heutigen Oklahoma ein, die dazwischen liegende Zeit wird in wenigen Sätzen zusammengefasst: Lehnert war durch Goldsuche in den kalifornischen „Diggins“ zu Vermögen gekommen, das er durch Spekulationen und schließlich den Bankrott einer Bank wieder verloren hat. 

Mesas Landschaft in Oklahoma © Okiefromokla Photo via Good Free Photos

Im Zug begegnet Lehnert dem jungen Tobias Hornbostel, dessen Vater Obadja Oberhaupt einer Mennonitengemeinde ist. Da Lehnert dem Vater schon zu Beginn seines Aufenthaltes in Amerika in Dakota begegnet war, empfindet er es als sein Schicksal, sich der Gemeinde anzuschließen, zunächst jedoch ohne ihr auch religiös beizutreten. Lehnert verliebt sich in Ruth, die sechzehnjährige Tochter Obadjas. Als sie Lehnerts Namen das erste Mal hört, ist sie über dessen Ursprung verwundert, bis ihr Bruder Toby eine Verbindung zu Pestalozzis Lienhard2 und Gertrud herstellt:

[»]Ja, ›Lienhardt und Gertrud‹ das kenn’ ich, das war schön, wenn ich auch, offen gestanden, nichts Rechtes mehr davon weiß, und wenn Lienhardt und Lehnert ein und dasselbe sind, dann gefällst Du mir noch besser. Und wenn Du so bist wie Lienhardt, denn soviel weiß ich noch, daß er gut war, da wollen wir gute Freunde werden.« [Hervorhebung im Original, E.W.] 

Fontane GBA I,12, S. 152. 

„Lienhardt und Gertrud“-Lesekreis

Illustration von Hans Bendel zu Pestalozzis Roman „Lienhard und Gertrud“ © gemeinfrei

Eben dieses Werk von Pestalozzi wird später von Ruth der Hausgemeinschaft vorgelesen, zu welcher neben der mennonitischen Familie Hornbostel auch die polnisch-katholische Haushälterin Maruschka, der atheistische Pariser Kommunarde L’Hermite und Lehnert Menz gehören. Lienhard und Gertrud sind in Pestalozzis pädagogischem Roman ein Ehepaar mit sieben kleinen Kindern in einem schweizerischen Dorf. Er ist ein Maurer mit mäßiger Auftragslage, der Schulden beim Wirt hat und von diesem zu immer neuer Verschuldung durch Trinken und Glücksspiel verführt wird. Da der Wirt zugleich Untervogt des Dorfes ist, hat er Lienhard in der Hand, bis Gertrud sich direkt an den Grafen wendet, um die Situation zu schildern. Daraufhin beauftragt der Graf Lienhard und einige andere Mittellose des Dorfes mit der Sanierung der Kirche. Der Wirt sieht seine Machtposition in Gefahr und spinnt verschiedene Intrigen. 

Die Unterstreichungen

Lehnert fühlt sich beim Zuhören an seine Konflikte mit Opitz erinnert, und als Ruth das Vorlesen an einer spannenden Stelle abbricht, möchte Lehnert nicht bis zum nächsten Tag warten und leiht sich das Buch heimlich aus. Ruth und Toby bemerken es dennoch, und als sie das Buch am nächsten Tag wieder an seinem Platz vorfinden, schlägt Ruth vor, dass sie es nach Unterstreichungen durchsuchen, die Lehnert gemacht haben könnte: 

»Sieh, Toby, da liegt das Buch wieder! So geschickt er es gestern mitgenommen, so geschickt hat er es heute wieder hingelegt. Es muß gewesen sein, als wir schon unten waren; er kam auch eine Minute zu spät und der Vater sah ihn an. Gieb das Buch her, vielleicht hat er ein Zeichen eingelegt oder gar ein paar Striche gemacht. Manche können das nicht lassen, und ich möchte beinah sagen, er sieht mir ganz danach aus.« 

Fontane GBA I,12, S. 218.

Sie blättern das Buch durch und finden auch sogleich einige Stellen. Toby ist verwundert, dass Ruth das vorausgesehen hat und sie erklärt wieso: 

»Siehst Du,« lachte sie plötzlich auf, »da kommen schon die Striche; wie richtig ich meinen Mann erkannt habe! Das hätte nicht mit rechten Dingen zugehen müssen, wenn’s anders gewesen wäre. Wer Bücher heimlich mit fortnimmt, der macht auch Striche hinein, und vielleicht sogar mit der Absicht, andere wissen zu lassen, was ihm am besten gefallen hat.« »Woher weißt Du so ’was, Ruth?«
»Einfach genug. Weil ich es selber ein paarmal so gemacht habe.«
»Wo denn? hier?«
»Nein, in Halstead, in der Schule. Das ist aber gleich, laß uns lieber sehen wie viel Stellen wir finden. Hoffentlich nicht zu viele. Drei, vier, das geht; sind es mehr, so wird es albern und sagt gar nichts mehr. [«] 

Fontane GBA I,12, S. 218f. 

Ruth nennt hier einige Punkte, die in meiner Serie zur Poetik der Unterstreichung bereits ausgeführt wurden: Erstens, dass das Unterstreichen ein starkes Bedürfnis sein kann („Manche können das nicht lassen“), wie bereits in der Vorbemerkung erwähnt wurde. Zweitens, dass man häufig unterstreicht, was einem besonders gut gefällt, dass also die Unterstreichung Zustimmung ausdrücken kann, so wie Franziska in Graf Petöfy die Unterstreichungen in Rousseaus Confessions versteht. Drittens, dass zu viele Anstreichungen albern und nichtssagend werden, wie die Anstreichungen Ebba Rosenbergs in Unwiederbringlich.

Neu ist, dass die Unterstreichung hier als ein Instrument der Mitteilung beschrieben wird, dass man nicht nur unterstreicht, weil das Gelesene einem gefällt, sondern auch, um es „andere wissen zu lassen“. Ob dies tatsächlich Lehnerts Absicht war, ist nicht klar ersichtlich. Dem Text ist zu entnehmen, dass gemeinsam bis zum Kapitel Niedriger Eigennutz gelesen wurde.3 Alle angestrichenen Stellen, die Ruth und Toby entdecken, befinden sich demnach in dem bereits gemeinsam gelesenen Text; Lehnert musste nicht damit rechnen, dass jemand das bereits Gelesene sobald noch einmal durchblättern würde. 

Ruth und Toby gehen nun die angestrichenen Stellen der Reihe nach gemeinsam durch, indem sie abwechselnd vorlesen und das Gelesene kommentieren:

Toby blätterte wieder zurück und begann dann: »›Es mißfiel ihr aber, daß ihrer so rühmend erwähnt wurde. Denn sie war bescheiden und demüthig und grämte sich über den bloßen Anschein von Eitelkeit.«

Fontane GBA I,12, S. 219.

Dies ist ein Zitat aus dem zweiten Paragraphen (Pestalozzi verwendet Paragraphen als Kapiteleinteilung), in dem Gertrud beim Grafen Arner vorspricht. Jedoch ist der erste Satz deutlich verändert. Bei Pestalozzi lautet der Abschnitt: 

Arner lächelte – und las fort – aber Gertrud stand beschämt da, und sichtbarlich pochte ihr Herz ob diesen Zedeln [Zetteln, E.W.]; – denn sie war bescheiden – und demütig – und grämte sich auch über den mindesten Anschein von Eitelkeit – 

Pestalozzi, Johann Heinrich; Cepl-Kaufmann, Gertrude; Windfuhr, Manfred [Hrsg.]: Werke. Band I. Lienhard und Gertrud, München (Winkler) 1977, S. 14.

Vermutlich hat Fontane die Änderung vorgenommen, um Pestalozzis Text seinem sprachlichen Niveau anzugleichen, denn inhaltlich ergibt sich keine große Differenz. Toby versteht Lehnerts Unterstreichung als Bezugnahme auf Ruth; diese streitet das ab. Bei der nächsten Stelle sind aber beide der Ansicht, es beziehe sich auf Ruth, oder könne sich doch wenigstens auf sie beziehen: 

Hier sah Toby Ruth an und sagte: »Da hat er an Dich gedacht; das bist Du
Ruth aber hielt ihm den Mund zu. »Rede nicht so, Toby, wer weiß, an wen er gedacht hat. Und es passt nicht einmal; ich bin nicht demüthig und noch weniger bin ich bescheiden. Aber laß uns weiter sehen!« »Nun denn. ›Ich sehe Dir’s an, Du Gute, Du kannst Dich nicht verstellen‹
Das bist wieder Du, Ruth.«
»Ja,« lachte diese jetzt, »das kann ich wenigstens sein … [«]. [Hervorhebungen im Original, E.W.]

Fontane GBA I,12, S. 219.

Nun folgt eine Stelle, von der sie sich aufgrund ihrer Länge mehr versprechen: 

Und nun las Ruth selbst, während sie sich im Lesen immer weiter über Tobys Schulter vorbeugte: »›Von Kindesbeinen an stak ihm zu viel Feuer in Blut und Herzen, und die Mutter, anstatt dasselbe zu löschen und zu dämpfen, gefiel sich darin, es anzufachen.‹
Ah, das ist er,« sagte Ruth, und fuhr dann im Lesen fort: »›Er war ein Trotzkopf und redete stundenlang kein Wort, wenn man ihm nicht tat, was er wollte. Und hier meine Lieben‹ … ah, nun wird es lehrhaft und der Prediger und Erzieher kommt heraus … ›hier muß ich innehalten und den Vätern und Müttern meiner Gemeinde die große Lehre der Auferziehung sagen: Bieget eure Kinder, ehe sie noch wissen, was links oder rechts ist, zu dem, wozu sie gebogen sein müssen. Und sie werden’s euch bis ins Grab danken, wenn ihr sie zum Guten gezogen und ins Joch des armen Lebens gebogen habt, noch ehe sie wissen, warum.‹[«] [Hervorhebung im Original, E.W.] 

Fontane GBA I,12, S. 219 f.

Den ersten Teil beziehen Ruth und Toby auf Lehnert, der zweite, ab der Stelle wo es „lehrhaft“ wird, erinnert sie an ihren Vater: 

»Nun sage selbst«, sagte Ruth, »ist es nicht, wie wenn der Vater spräche? Da dürfen wir uns nicht wundern, dass er so zu dem Buche hält und zu dem Manne, der es geschrieben.[«] 

Fontane GBA I,12, S. 220.

Nimmt man an, dass die Unterstreichungen persönlichen Bezug und Zustimmung kennzeichnen, lässt sich daraus ableiten, dass Lehnert die Erziehung durch seine Mutter für sein Fehlverhalten, beispielsweise für die Wilderei, die ihn in Konflikt mit Opitz gebracht hat, verantwortlich macht, und dass er gewillt ist, sich die Überzeugungen der Mennoniten zu eigen zu machen und seine eigenen Kinder anders zu erziehen. Diese Ableitung steht auch in Übereinstimmung mit direkten Aussagen Lehnerts,4 abgesehen von der möglichen Erziehung eigener Kinder, zu der es keine Aussage gibt. 

Bezüglich der letzten Stelle sprechen die Geschwister nicht nur über den Inhalt, sondern auch über die grafische Gestaltung der Unterstreichung: 

[»]Aber«, und dabei nahm, er das Buch, das er einen Augenblick aus der Hand gelegt hatte, wieder auf,»jetzt kommt die letzte Stelle, die hat sogar zwei Striche und hier an der einen Stelle noch ein Nebenstrichelchen.«
»Nun gut. Nun lies Du wieder!« sagte Ruth. »Und die Stelle mit dem Nebenstrichelchen mußt Du betonen.« »Versteht sich.«
Und nun las Toby wieder. »›… Der Menschen Herzen müssen in Ordnung sein, wenn sie glücklich sein sollen. Und zu dieser Ordnung kommen die Menschen eher durch Noth und Sorgen, als durch Ruh ’ und Freude, Gott würde uns sonst mehr Freude gegönnt und gegeben haben. Aber weil die Menschen ihr Glück nur ertragen können, wenn ihr Herz zu vielen Ueberwindungen gebildet und stark und standhaft und geduldig geworden ist, so müssen wir’s auch als nothwendig erkennen, daß, als eine Staffel und Vorschule, so viel Noth und Elend in der Welt ist.‹« [Hervorhebungen im Original, E.W.] 

Fontane GBA I,12, S. 220.

Die Unterstreichung ist ein optisches Zeichen, das die Geschwister in ein akustisches übersetzen wollen, um gleichzeitig daran teilhaben zu können. Dem Leser stehen aber weder das eine noch das andere zur Verfügung. Um auch den Leser wissen zu lassen, welches die Stelle mit dem Nebenstrichelchen ist, lässt Fontane die Übersetzung misslingen: 

»Du hast schlecht gelesen, Toby; von Betonung keine Rede. Lies nochmal, lies die Stelle, wo der Nebenstrich steht!«
»›… Aber weil die Menschen ihr Glück nur ertragen können … ‹«
»Ah, ich weiß schon … Ich dachte mir’s, daß das die Stelle sein würde …« »Warum gerade die, Ruth? Und dabei bist Du roth geworden. Aber ich will nichts gesagt und nichts gesehen haben … Und nun rücke wieder näher an Maruschka heran und hilf ihr bei dem Shawl, sonst wird er erst fertig, wenn wir ihren achtzigsten Geburtstag feiern.«
»Unsinn, Thorheit!« 

»Oder Deine silberne Hochzeit.« Und dabei gab er ihr einen Kuß und sprang rasch aus dem Zimmer. [Hervorhebungen im Original, E.W.] 

Fontane GBA I,12, S. 220f.

Die Stelle findet sich bei Pestalozzi in § 13. Beweis, daß Gertrud ihrem Manne lieb war. Dort sagt Gertrud zu Lienhard: 

„[B]ei Reichen und bei Armen muß das Herz in Ordnung sein, wenn sie glücklich sein sollen. Und zu diesem Zweck kommen die weit mehrern Menschen eher durch Not und Sorgen, als durch Ruhe und Freuden; Gott würde uns sonst wohl lauter Freude gönnen. Da aber die Menschen Glück und Ruhe und Freuden nur als denn ertragen können, wenn ihr Herz zu vielen Überwindungen gebildet, standhaft, stark, geduldig und weise ist, so ist offenbar notwendig, daß viel Elend und Not in der Welt sein muß; denn ohne das kömmt bei wenigen Menschen das Herz zur Ordnung und zur innern Ruhe.“

Pestalozzi, a.a.O., S. 48f.

Die Änderungen, die Fontane auch hier vornimmt, sind weniger inhaltlicher als stilistischer Art; sie machen den Text konziser. Fontane zieht Begriffe zusammen (‚Reiche und Arme‘ zu ,Menschen‘), streicht Füllwörter („weit mehrern“, „wohl“, „als denn“) und Glieder von Aufzählungen („und Ruhe und Freuden“, „weise“). Er fügt aber auch Elemente ein, um die Aussage präziser zu machen: „Gott würde uns sonst mehr Freude gegönnt und gegeben haben“ statt „Gott würde uns wohl sonst lauter Freude gönnen“ sowie den zusammenfassenden Einschub „als eine Staffel und Vorschule“. Die Aufzählung „zu vielen Überwindungen gebildet, standhaft, stark, geduldig und weise“ formuliert er als Polysyndeton („zu vielen Ueberwindungen gebildet und stark und standhaft und geduldig“) um jedes einzelne Glied hervorzuheben und somit eine stärkere Wirkung zu erzielen. 

Die Änderungen dienen, wie oben bereits beim ersten Zitat erwähnt, auch hier offensichtlich der Verbesserung der stilistischen Qualität des Textes, also dazu, ihn weniger wie einen Fremdkörper wirken zu lassen. Sie dienen außerdem dazu, den intendierten Bezug zwischen Lienhardt und Gertrud und Lehnert und Ruth leichter ableitbar zu machen. 

Caïn le Sentimental?

Lehnert wird mit Lienhardt gleichgesetzt. Ruth und Toby sagen schon vor der Lektüre, dass sie prüfen wollen, ob zwischen Lehnert und Lienhardt eine Ähnlichkeit bestehe und welcher von beiden ihnen besser gefiele [vgl. Fontane GBA I,12, S. 213]. Auch Lehnert identifiziert sich mit Lienhardt: „Lienhardt, das war er selbst“ [vgl. Fontane GBA I,12, S. 216]. Es ist für Lehnert eine offene Frage, ob er es trotz seines Kapitalverbrechens verdient hat, mit Ruth glücklich zu werden. Teils glaubt er, dass Reue und ein mennonitisch geführtes Leben ihn dazu berechtigen, teils lässt er es sich von L’Hermite ausreden. 

L’Hermite hat ein ähnliches Verbrechen wie Lehnert zu verantworten: Während der Blutigen Maiwoche der Pariser Kommune hat er einen Bischof hinrichten lassen. Auch er hat sich, wie Lehnert, durch Flucht der Strafe entzogen und leidet an seinem schlechten Gewissen. Er erkennt in Lehnert den Schicksalsgenossen, ohne dass dieser auch nur eine Andeutung machen müsste: Eines Abends zu Beginn ihrer Bekanntschaft versucht L’Hermite im Gespräch mit Lehnert alle Hausbewohner mit einem Spitznamen zu charakterisieren und nennt dabei Lehnert „Caïn le Sentimental“.Dieser ist schockiert, durchschaut worden zu sein. L’Hermite, der Eremit, versteht sich als durch seine Gewalttat aus der Gesellschaft Ausgeschlossenen. Zwar verbindet ihn Freundschaft mit Lehnert und dem „Indianer Gunpowder-Face“, aber diese empfindet er als ebenfalls nicht zu der Gesellschaft gehörig, aus der er sich ausgeschlossen fühlt. L’Hermite ist überzeugt, der einzige Weg, ein halbwegs glückliches Leben zu führen, läge darin, dieses Ausgeschlossensein zu akzeptieren und rät auch Lehnert dazu [vgl. ebd., S. 267]. Bezüglich Lehnerts Hoffnung auf eine Heirat mit Ruth findet er drastische, beinahe drohende Worte: 

»Gebt Ruth auf. Ihr kriegt sie nicht. Und wenn morgen die Hochzeit sein sollte […] ich sag’ Euch, Lehnert, Ihr kriegt sie doch nicht, Ihr fallt todt vorm Altar nieder. Und wenn nicht Ihr, so Ruth. Glaubt mir, es soll nicht sein. Es ist da so was Merkwürdiges in der Weltordnung, und Leute wie wir – Pardon, ich sage mit Vorbedacht wir– die nimmt das Schicksal, der große Jaggernaut, unter die Räder seines Wagens und zermalmt sie, wenn sie glücklicher sein wollen, als sie noch dürfen.« [Hervorhebung im Original, E.W.] 

Fontane GBA I,12, S. 267.

Lehnert will sich aber mit dem von L’Hermite propagierten „Glück der Einsamkeit“ [Fontane GBA I,12, S. 267] nicht zufriedengeben. Er hofft weiter auf gemeinsames Glück mit Ruth, wenn auch seine Zuversicht schwankend ist. 

Das Gespräch über die unterstrichenen Stellen zeigt, dass auch die Geschwister Ruth und Toby sich mit einer möglichen Verbindung zwischen Ruth und Lehnert beschäftigen. Ruth scheint zu ahnen, dass Lehnert sich nicht sicher ist, ob er sie verdient hat – obgleich sie nichts von dem Mord weiß – und freut sich, dass er die Zeile: „Aber weil die Menschen ihr Glück nur ertragen können … “, die ihm ein Recht auf Glück zuzusprechen scheint, doppelt markiert hat. Das zeigt sich in ihrem Erröten. 

Toby und Ruth schließen aus Lehnerts Unterstreichungen, dass dieser Gertrud mit Ruth identifiziert und billigen diese Identifikation. Wie zwischen Lehnert und Lienhardt besteht auch zwischen Ruth und Gertrud eine Namensähnlichkeit, obgleich die letztere lediglich eine klangliche ist; die Namen Ruth und Gertrud haben keine gemeinsame Wurzel und keine semantische Ähnlichkeit. Wenn Ruth aus Gertrud spricht, muss Lehnert die zuletzt und gleich doppelt unterstrichene Stelle, insbesondere als Ruth sie vorgelesen hat, wie eine moralische Rechtfertigung seiner Hoffnung auf Glück und eine persönliche Einverständniserklärung seitens Ruth erschienen sein. 

Der Umschwung

Die Geschwister wirken während der Szene des gemeinsamen Lesens der Unterstreichungen ausgelassen und verspielt, beinah etwas übermütig. Desto deutlicher wird im nächsten Kapitel der Umschwung spürbar. Es beginnt mit dem Wetter, gleich im ersten Satz: „Ende Oktober schlug das Wetter um, und nachdem bis dahin wundervolle Herbsttage geherrscht hatten, stellten sich nun Sturm und Regen ein.“ [Fontane GBA I,12, S. 222.]

Das Thema Tod tritt in den Vordergrund: Zunächst stirbt Gunpowder-Face, über dessen Beerdigung ausführlich berichtet wird. Als nächstes wird kurz vor Weihnachten durch den Verwalter des Hornbostel-Hofes Mister Kaulbars angeregt, man solle dieses Jahr statt der leichter verfügbaren Zypresse eine Tanne als Weihnachtsbaum beschaffen, denn „das Cypressige sei nun ’mal für die Dodigen und nich für die Lebendigen und Weihnachten sei kein Kirchhof.“ [Fontane GBA I,12, S. 235.]

Auf der Fahrt zum Wald, in dem sie die Tanne suchen wollen, stößt Kaulbars mit dem Fuß an das „Grabscheit“ und kommt wieder auf diesen Zusammenhang zu sprechen: 

»Merkwürdig! Voriges Jahr hatten wir die Cypresse, heute haben wir das Grabscheit. Immer wie Kirchhof und Dotengräber. Is doch wahrhaftig, als ob wir aus so ’was gar nicht mehr ’rauskommen sollten.«

Fontane GBA I,12, S. 237f. 

Auf der Suche nach einem passenden Baum werden Lehnert, Toby und Kaulbars eingeschneit, so dass sie beinahe nicht mehr zum Wagen, an dem sie Ruth zurückgelassen hatten, zurückfinden. Zwar ist die Situation wohl nicht wirklich lebensbedrohlich, wird aber doch zumindest von Toby und Ruth so empfunden. 

Im Kapitel, das auf die Weihnachtsereignisse folgt, aber im März spielt, wird Ruth von einer Kreuzotter gebissen. Lehnert „rettet“ Ruth, indem er das Gift aus der Bissstelle saugt; er selbst bekommt daraufhin ein Fieber, das alle um sein Leben fürchten lässt.6 Lehnert, der zu Weihnachten bei Obadja um Ruths Hand angehalten und zur Antwort erhalten hatte: „Nun, dann gedulde Dich, Lehnert! Es ist Rahel, um die Du wirbst … Ich werde Dir Antwort sagen“ [Fontane GBA I,12, S. 256], scheint allerdings seinem Ziel durch die „Lebensrettung“ ein gutes Stück näher gekommen. 

Schließlich möchte Toby im Gebirge einen Adler fangen, kehrt aber nicht zurück. Lehnert macht sich sofort auf die Suche, zumal Obadja ihm in Aussicht stellt, er dürfe Ruth heiraten, wenn er ihm seinen Sohn zurückbringe: 

»Ich will beten,« sprach er vor sich hin. »Aber Gebete … Gott will nicht bloß Gebete … Wir sollen auch thun, mitthun. So will es Gott. Dannhilft er … Lehnert … Dear … Alles, alles,«
Und dabei nahm er Lehnerts Hand.
Und über Lehnerts Züge flog es wie ein Glanz von Glück und er fühlte deutlich, der Tag, der über ihn entscheiden müsse, sei nun gekommen. [Hervorhebungen im Original, E.W.]

Fontane GBA I,12, S. 272f.

Lehnert kann Toby nicht finden, weil dieser inzwischen allein zurückgefunden hat. Er rutscht beim Klettern ab, kann sich nicht mehr bewegen, weil seine Hüfte aus dem Gelenk gesprungen ist und stirbt schließlich. 

Es ist also offensichtlich, hier noch stärker als in Graf Petöfy, dass das Unterstreichungsmotiv am Wendepunkt der Geschichte steht. Hierin zeigt sich die Mehrschichtigkeit der Funktion des Motivs. Einerseits dienen die Unterstreichungen der Information über die Charaktere und der Etablierung der wechselseitigen Gefühle zwischen Lehnert und Ruth. Andererseits wird durch die unbekümmerte und vertraute Art der Geschwister, das Lesen und Deuten der Unterstreichungen wie ein Spiel zu inszenieren, eine fröhliche Atmosphäre geschaffen, die sonst im Roman nicht ihresgleichen hat und vor deren Hintergrund der sogleich folgende Bruch um so dramatischer wirkt. Die innige Geschwisterbeziehung erinnert an Liebescodes der Empfindsamkeit, wie sie Franziska Frei Gerlach formuliert: 

Die Liebe zwischen Bruder und Schwester stellt damit eine einfach zu realisierende konkrete Ausformulierung der empfindsamen Liebe zwischen den Geschlechtern dar, die sich unter Ausschluss von Sexualität ganz auf das Gefühl in der zwischenmenschlichen Interaktion konzentrieren kann. Gerade für Heranwachsende ergibt sich damit die Möglichkeit, das geltende Liebesideal zu verwirklichen respektive es zuallererst einzuüben, um sich so für den Liebesmarkt fit zu machen. 

Frei Gerlach, Franziska: Geschwister. Ein Dispositiv bei Jean Paul und um 1800, Berlin (De Gruyter) 2012, S. 79. 

Toby steht hier stellvertretend für Lehnert, dessen in greifbare Nähe gerückte glückliche Beziehung zu Ruth der Leser hier von den Geschwistern vor Augen geführt bekommt. 

Pappeln als Todesomen oder richtende Öffentlichkeit

Ein weiteres Todesomen, das nicht erst seit dem Wendepunkt, sondern im gesamten Roman immer wieder vorkommt ist die Pappel. Pappeln wurden in der griechischen Antike mit der Unterwelt assoziiert, laut Homer standen Pappeln im Hain der Persephone vor dem Eingang des Hades.7 In Quitt stehen Pappeln um Obadjas Haus, worauf gleich dreifach hingewiesen wird, als Lehnert sich zum ersten mal dem Ort nähert [vgl. Fontane GBA I,12 S. 151 und 153]. Auch ist es – wie im letzten Beitrag schon angemerkt – ein Pappelholzlineal, mit dem Opitz die Unterstreichungen in dem Brief vornimmt, der den Anstoß zum Mord gibt. 

Vielleicht steht die Pappel, lateinisch populus, auch für das Volk, oder vielmehr für die richtende Gesellschaft. Denn beide Teile von Quitt enden mit einem Kapitel, in dem Rechnungsrat Espe (später Geheimrat) und Familie, Sommergäste in Lehnerts Heimatort Krummhübel, über den Fall ‚Lehnert Menz‘ sprechen und urteilen ohne direkt etwas mit Lehnert, Opitz oder der Familie Hornbostel zu tun zu haben – und Espe ist ein weiterer Name für die (Zitter-)Pappel. Auch das Opitz’sche Pappelholzlineal könnte in dieser Weise mit einer richtenden Öffentlichkeit und zugleich Obrigkeit assoziiert werden. Obadja repräsentiert ebenfalls Obrigkeit; als Toby einmal versucht einen Pfahl aus einem verlassenen Fort zu herauszubrechen, sagt er: „Vater ist ja Obrigkeit und hat es in der Hand, gegen uns vorzugehen oder es niederzuschlagen.“ [Fontane GBA I,12, S. 260].

Man könnte auch sagen, die zwei hohen Pappeln flankieren das Haus wie Wächter: In dem Moment, in dem die Vermählung mit Ruth zum Greifen nahe ist, durch die Lehnert trotz L’Hermites bedrohlicher Warnung versucht, sich wieder in die Gesellschaft zu integrieren, stirbt er. Die richtende Gesellschaft und das Totenreich, die beide durch die Pappel symbolisiert werden, kommen hier zusammen. Denn wenn Lehnert auch vor kein Gericht gestellt wird, so wird er doch gerichtet – durch das „Schicksal“, von dem im Roman viel die Rede ist. Er stirb einen ähnlichen Tod wie sein Opfer: Verwundet und verlassen in der Wildnis, schreibt er wie Opitz einige letzte Zeilen nieder: 

Vater unser, der Du bist im Himmel … Und vergieb uns unsere Schuld … Und Du, Sohn und Heiland, der Du für uns gestorben bist, tritt ein für mich und rette mich … Und vergieb uns unsere Schuld … Ich hoffe: quitt. [Hervorhebung im Original]

Fontane GBA I,12, S. 283.

Das Unterstreichungsmotiv im ersten Teil des Romans steht mit dieser Todessymbolik durch das Pappelholzlineal in Verbindung, das Motiv im zweiten Teil nicht. Dieses ist eher kontrastiv dazu gesetzt: Es verdeutlicht die Beziehung zwischen Ruth und Toby und führt anhand der innigen Geschwisterbeziehung, die sich in der Szene zeigt, vor Augen, was Lehnert aufgrund seiner Tat verwehrt bleiben muss. 

Zum vorherigen Beitrag der Reihe…


1 Fontane, Theodor; Gotthard Erler [Hrsg.]: Große Brandenburger Ausgabe. Das Erzählerische Werk, editorische Betreuung Christine Hehle, Band 12. Quitt. Roman, herausgegeben von Christina Brieger, Berlin (Aufbau-Verlag) 1999, S. 80f. Im Folgenden: Fontane GBA I,12.

2 Fontane schreibt im Roman stets Lienhardt mit dt, wohingegen Pestalozzi es nur mit d schreibt. Fontane schreibt nach dieser ersten Erwähnung auch stets „Gertrud und Lienhardt“, verkehrt also die Reihenfolge. Möglich ist, dass er damit zum Ausdruck bringen wollte, dass Gertrud die eigentliche Heldin der Erzählung ist; möglich ist aber auch, dass er einfach nicht darauf geachtet hat, weil er Pestalozzis Erzählung vielleicht keine so große Bedeutung zumaß – er hat sich den Roman erst von Georg Friedlaender ausgeliehen, als er das betreffende Kapitel schon geschrieben hatte: „Zugleich bitte ich noch dem ›Universum‹-Packet die 3 oder 5 Bändchen ›Gertrud und Linart‹ (oder Linhardt) zupacken zu wollen; das betr. Kapitel ist zwar schon geschrieben, aber das Richtige für das vorläufig bloß Angenommene muß noch hinein.“ Fontane an Georg Friedlaender, Krummhübel, 20. August 1886, zitiert nach: Fontane, Theodor; Schreinert, Kurt [Hrsg.]: Briefe an Georg Friedlaender, Heidelberg (Quelle & Meyer) 1954, S. 47. Im Brief vom 11. Oktober 1886 schreibt er an Georg Friedlaender über „Lienhart und Gertrud“ (in diesem Brief schreibt er Lienhart mit t): „Ich habe die beiden ersten Bände ziehmlich genau durchgelesen, die beiden letzten durchblättert und würde, bei besserem körperlichen und geistigen Befinden, mich erheblich daran gefreut haben, denn es ist, ohne jetzt noch interessant zu sein, ein Zeit- und Culturbild ersten Ranges[.]“ Ebd., S. 56. Wo ich mich im Folgenden auf Pestalozzis Originaltext beziehe, verwende ich die Variante ,Lienhard‘, sonst die Variante ,Lienhardt‘ aus Fontanes Druckversion des Romans. 

3 Vgl. Fontane GBA I,12, S. 216f.: „Noch denselben Abend kam man ein gut Stück in die Geschichte hinein, die bald wieder Jung und Alt ins Interesse zog. Voran in lebhafter Theilnahme stand aber Lehnert, vielleicht weil er aus vielem, was da erzählt wurde, seine eigene Lebensgeschichte heraushörte. Lienhardt, das war er selbst, und der böse Vogt, der den armen Lienhardt gequält und zum schlechten verführt, das war Opitz. Er wollte immer mehr hören und war beinahe mißgestimmt, als man auf Obadjas Geheiß plötzlich abbrach und die Vorlesung bis auf den andern Abend vertagte. Wenigstens das nächste Kapitel, das sich »Niedriger Eigen- nutz« betitelte, hätt’ er gern noch kennengelernt, und so nahm er denn, als man sich bald danach zurückzog, das von Ruth auf einen Ecktisch gelegte Buch zur Befriedigung seiner Neugier mit in sein Zimmer und las bis mitternacht.“ 

4 In Fontane GBA I,12, S. 5 f. sagt Lehnert zu seiner Mutter: »Eigentlich bist Du doch Schuld an allem, weil Du nicht weißt, was Du willst, und auch nie gewusst hast. Auf Paschen und Wildern hast Du mich erzogen und wenn’s dann schief geht und Du’s mit der Angst kriegst, dann steckst Du Dich hinter Siebenhaar und jammerst ihm was vor, und der soll dann mit einem Mal einen Heiligen aus mir machen.« Ähnlich auf S. 40 und S. 77f. Dass Lehnert gewillt sei, nach den Überzeugungen der Mennoniten zu leben, sagt er nicht direkt, aber er tritt schließlich der Gemeinde bei. Vgl. ebd., S. 205. 

5 Ebd., S. 183. Auch Obadja spielt im ersten Gespräch mit Lehnert auf Kain an: „Ihr habt einen Ehrgeiz und es lastet was auf Eurer Seele, das hat Euch bis diese Stunde durch die Welt getrieben und sehe das Zeichen auf Eurer Stirn.“ [ebd. S. 158] Hier erschrickt Lehnert nicht; entweder weil er das „Zeichen auf Eurer Stirn“ nicht als Kainsmal versteht, oder weil er glaubt, Obadja habe ein Zeichen der Schuld im weiteren Sinne gemeint. Im Kontext des Gesprächs könnte das ,Zeichen auf der Stirn‘ auch lediglich ,Schutzzeichen‘ bedeuten. Gott gab Kain das Mal auf der Stirn als Zeichen dafür, dass er weiterhin von Gott geschützt sei, obwohl Gott sich wegen des Mordes an Abel von Kain abgewandt hatte. 

6 Fontane scheint nicht bewusst gewesen zu sein, dass es in Amerika keine Kreuzottern und auch keine anderen Echten Vipern (Ottern) gibt, und dass der Biss der Kreuzotter nicht tödlich ist – zwar ist das Gift der Kreuzotter sehr potent, aber die abgegebene Giftmenge ist zu gering, um einen Menschen zu töten. Der Biss wird jedenfalls von allen Anwesenden als ein lebensgefährlicher Vorfall bewertet. Die ganze Szene ist unter biologischen Gesichtspunkten nicht realistisch: Es gibt keine Kreuzottern in Amerika, wenn es sie gäbe, wäre ein Biss nicht lebensgefährlich, und wenn er es wäre, würde der Versuch des Aussaugens der Bissstelle nur zu einer schnelleren Verteilung des Giftes führen. Selbst wenn das Aussaugen den gewünschten Effekt hätte, wäre die von der Schlange abgegebene Menge Giftes zu gering, um bei Lehnert Fieber zu initiieren. Berücksichtigt man dies alles, kann man davon ausgehen, dass Lehnerts Fieber auf die Aufregung, nicht auf das Gift, zurückzuführen ist – wie es schließlich auch im Roman heißt. Dass Ruth nichts passiert, erklärt sich nicht durch das Aussaugen, sondern ebenfalls durch die geringe Giftmenge, die auch nicht lebensbedrohlich wird, wenn sie sich schneller verteilt. 

7 Vgl. Homer: Ilias. Odyssee. Übersetzt von Johann Heinrich Voß. Text der Ausgabe letzter Hand von 1821, Stuttgart (Reclam) 2010, S. 727 [X. Gesang, Vers 509f.]. 

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